In kaum einer anderen Stadt findet man soviel Grünflächen wie in Wien. Parks und Gärten bereichern das Stadtbild, die Naherholungsgebiete Prater, Wienerwald und Lobau sowie die Ufer und Strände von Alte Donau, Donauinsel oder Donaukanal locken zu Spaziergängen, Ausflügen, Wanderungen, Radtouren oder einfach zur Erholung.
Die Stadt Wien ist bemüht, diese Qualitäten zu erhalten und zu verbessern. Welche Aktivitäten und Maßnahmen gesetzt werden lesen Sie im Kapitel Green Meetings & CSR.
Das Wiener Linien-Netz zählt mit mehr als 80% Abdeckung aller Mobilitätsbedürfnisse der Wiener Bevölkerung zu einem der bestausgebauten der Welt.
Die Wiener Linien haben sich verpflichtet nach den Prämissen Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung zu handeln und wurden 2001 durch das Klimabündnis Österreich für Verdienste im Bereich Klimaschutz ausgezeichnet.
Maßnahmen wie zum Beispiel der Betrieb der Autobusflotte mit Flüssiggas, die teilweise Rückspeisung der Energie ins Stromnetz sowie die Nutzung der Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung in einigen U-Bahnhöfen - tragen wesentlich zum Klimaschutz bei. Weiters wurden sämtliche Fahrzeugwaschanlagen auf Wasserwiederaufbereitung umgestellt, es erfolgte zum Teil der Umstieg von dieselbetriebenen auf batteriebetriebene Hilfsfahrzeuge.
Bei Großveranstaltungen wie Konzerten werden verstärkt Fahrzeuge und Mitarbeiter eingesetzt, um eine reibungslose An- und Abreise zu garantieren. Immer mehr Eintrittskarten beinhalten auch den Hinweis "Gilt als Fahrschein in Wien" und sind somit ab 2 Stunden vor und bis zu 6 Stunden nach Beginn des Events als Fahrschein in Wien nutzbar.
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Der sparsame Umgang mit Energie steht für die Energiepolitik der Stadt Wien im Vordergrund. Energieeffizienz dient dem Bestehen im Wettbewerb, der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz. Das neue Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP) trägt diesem Umstand mit einer Reihe konkreter Maßnahmen Rechnung.
Wien setzt bei der Energieversorgung insbesondere auf die Erweiterung des Fernwärme- und Erdgas-Netzes. Bei der Erzeugung von Strom und Wärme kommen verschiedene erneuerbare Energieträger (mit einem Anteil von ca. 18% bei der Strom- und ca. 13% bei der Wärmeproduktion) zum Einsatz.
Beispielhafte Großprojekte:
Wien bietet auch eine Reihe von Förderungen im Energiebereich (z.B. für die Steigerung der Energieeffizienz von Heizanlagen und Gebäuden sowie für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger).
Trinkwasser Die WienerInnen schwärmen von "ihrem" Wasser, das aus den niederösterreichisch-steirischen Alpen über die bekannte I. und II. Hochquellwasserleitung (HQW) im natürlichen Gefälle bis in die Stadt kommt. Die Gravitationsenergie entlang der Leitung wird zusätzlich zur Stromproduktion verwendet. Wien wird im Normalbetrieb zu 100% mit Quellwasser versorgt. In Zeiten extrem hohen Wasserverbrauchs und während Wartungsarbeiten wird zusätzlich Grundwasser eingeleitet, was einem Jahresverbrauch von etwa 95% Quellwasser und 5% Grundwasser entspricht. Seit 2006 wird ein Teil der Wassermenge zusätzlich über eine Francis-Turbine geleitet, die 3 Millionen KWh Strom/Jahr produziert und die Versorgung von 1.000 Haushalten mit elektrischer Energie ermöglicht.
Wiener Wassercharta Wien ist seit Dezember 2001 die erste und bis dahin einzige Stadt der Welt, die das Trinkwasser unter Verfassungsschutz stellt. Mit der Wiener Wassercharta soll das Hochquellwasser als Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen geschützt werden.
Abwasser Das Abwassermanagement spielt eine maßgebliche Rolle bei der Sicherung der Lebensqualität in Wien. Quasi 100% der Bevölkerung sind an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Damit nimmt Wien im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz ein.
Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, denn Abfallvermeidung und Ressourcenschonung haben hier höchste Priorität. Dies bekräftigen zahlreiche Initiativen der Stadt Wien, wie z.B. das Wiener Abfallwirtschaftskonzept 2007, mit dem unterschiedlichste Maßnahmen realisiert werden: von der Abfallvermeidung über Abfalltrennung, Abfallsammlung und Abfallbehandlung bis hin zum umweltfreundlichen Abfalltransport.
Rund 40% der Abfälle werden getrennt gesammelt und können so einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Die Müllverbrennungsanlage Spittelau ist durch die Neugestaltung durch Friedensreich Hundertwasser nicht nur eine bekannte Touristenattraktion, sondern beheizt auch 60.000 Haushalte in Wien.
Mit der Anlage "Biogas Wien" wird aus den biogenen Abfällen saubere Energie gewonnen, wodurch 600 Wiener Haushalte mit Fernwärme versorgt werden.
In Wien kommt auch die modernste Kunststoffsortieranlage Europas zum Einsatz, die eine Sortierreinheit von knapp 100% gewährleistet und somit die Herstellung von neuen PET-Getränkeverpackungen ermöglicht.
Das sind nur einige Beispiele dafür, wie sich Österreich und besonders Wien als einer der Spitzenreiter in diesem Bereich in Europa etabliert hat.
Das Fahrrad hat im Stadtgebiet einen wichtigen Platz erobert und trägt wesentlich zum Klimaschutz in Wien bei. Das Ziel der Stadt Wien ist es, den Radverkehrsanteil auf 8% des gesamten Verkehrsaufkommens bis 2015 zu steigern. Das Radverkehrsnetz umfasst derzeit mehr als 1.000 km. Neben diversen Radverleihstellen gibt es seit 2003 die so genannten Citybikes. An 60 Bike-Stationen können Fahrräder entliehen und an jeder dieser Stationen wieder zurückgegeben werden. Die Nutzung ist innerhalb der 1. Stunde gratis. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung mittels Bankomatkarte, Citybike-Card oder Kreditkarte.
Für einen besonders umweltschonenden Transfer innerhalb Wien gibt es das so genannte FAXI - das Fahrradtaxi.
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220 V Wechselstrom, Gerätestecker und Steckdosen entsprechen der Euro-Norm mit zweipoligem Stecker.
Wien gehört der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ = GMT / UCT + 1) an. Vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober gilt die Sommerzeit (MESZ).
Wer kein Visum braucht
BürgerInnen aller Staaten der Europäischen Union, der Schweiz, Kroatiens, Israels, Japans, Australiens, Neuseelands, der meisten Staaten Nord- und Südamerikas und aus einigen weiteren Staaten benötigen für die Einreise nach Österreich nur einen gültigen Reisepass. Im Zweifelsfall bitten wir Sie, unbedingt rechtzeitig vor Abreise beim österreichischen Konsulat oder der Botschaft nachzufragen. Folgende Länder sind Visumfrei bei Besitz eines biometrischen Reisepasses: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien. Wer ein Visum braucht Visumpflichtige Reisende können mit einem Schengen-Visum, wie es von jedem Schengen-Mitgliedstaat ausgestellt wird, bis zu 3 Monate lang alle Schengenstaaten bereisen. Die Ausstellung eines Visums für die Einreise in ein Schengenland ermöglicht automatisch die Ein- und Weiterreise in alle Schengenländer. Nähere Informationen zu Visabestimmungen und Schengen-Visa finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten. Mitglieder des Schengen-Abkommens sind derzeit Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.
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