Sicheres Veranstalten in Wien – ein Best Practice Beispiel

Mit der Wiener Tourismuskonferenz 2020 hat der WienTourismus bewiesen, dass auf Veranstaltungsebene selbst in schwierigen Zeiten sehr viel möglich ist. "Die erfolgreiche Abhaltung der Wiener Tourismuskonferenz 2020 in der Wiener Hofburg stellt ein wichtiges Signal für den Meeting Standort Wien dar", so Christian Woronka, Leiter des Vienna Convention Bureau. Sein optimistisches Fazit: "Die Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen und der Einsatz innovativer Maßnahmen ermöglichen die Durchführung physischer Tagungen auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen." Dank der so geschaffenen Rahmenbedingungen konnten ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort diskutieren, wie Wege aus der Krise gefunden werden können und welchen Beitrag Wiens Visitor Economy zu einer nachhaltigen und resilienten Destinationsentwicklung leisten kann.

Schnelltests für alle

Möglich wurde die Veranstaltung dank eines ausgeklügelten Präventionskonzepts. Im Vordergrund stand die Sicherheit der TeilnehmerInnen. Dafür floss auch die Expertise von Prof. Hans-Peter Hutter ein, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Zentraler Punkt des umfangreichen Sicherheitskonzepts war die Testung aller Gäste auf eine etwaige Covid-19-Infektion. Zum Einsatz kam ein Covid-19-Antigen-Schnelltest. Das bedurfte entsprechender Vorbereitung und gut abgestimmter logistischer Maßnahmen.

Teststraßen vor der Wiener Hofburg

Um die Testungen durchzuführen, wurden am Nachmittag vor der Veranstaltung zwei Teststraßen unmittelbar vor dem Eingang zum Kongresszentrum eingerichtet. Innerhalb eines Zeitfensters von drei Stunden waren alle 200 Gäste durchgetestet. Die Antigen-Schnelltests haben sich in der Praxis als sehr effizient erwiesen. Es dauert maximal 15 Minuten bis das Testergebnis da ist. In den meisten Fällen wurde diese Zeitspanne deutlich unterschritten. Dabei waren die Testungen lediglich eine von sehr vielen Sicherheitsmaßnahmen.

Gute Kommunikation auf allen Ebenen

Fiebermessen und eine zusätzliche Luftfilteranlage waren ebenso Teil des Präventionskonzepts wie ein eigener Covid-19-Beauftragter vor Ort, sowie auf die Event-Situation geschulte MitarbeiterInnen und AuftragnehmerInnen. Ebenso zentral für das gelungene Event: gute Kommunikation auf allen Ebenen. Bereits in den Einladungen zum Event wurden die Maßnahmen klar und deutlich kommuniziert. Vor Ort in der Hofburg gab es in allen Bereichen, von den Garderoben bis zu den Sanitärräumen, gut sichtbare Hinweisschilder. Auch die Anordnung der Sitzplätze wurde mitbedacht. Die Sessel waren schachbrettförmig angeordnet, um einen Mindestabstand von einem Meter zu garantieren. Alle Sitzplätze waren personalisiert. Die Anzahl der Gäste, die live vor Ort waren, wurde reduziert. Normalerweise begrüßt die Tourismuskonferenz über 500 Gäste, statt wie heuer 200. Die pragmatische Lösung? – Ein hybrides Event.

Jede Menge virtuelle Gäste

Interessierte konnten die Konferenz via Live-Stream verfolgen und sich mittels digitalem Avatar in der virtuellen Version des Festsaals austauschen. Rund 1.000 Menschen sind der Aufforderung gefolgt, und sie hatten zudem die Möglichkeit für ein virtuelles Networking mit dem Wiener Tourismusdirektor Norbert Kettner und dem Tourismusberater, Reisejournalisten und Autor Doug Lansky, der als Keynote Speaker geladen war und mit viel Optimismus in die Zukunft blickte. Sein Thema: "A Smart Rebound from Corona Will Help Futureproof Tourism."

Servicehinweis:
Für weitere Informationen zu sicherem Tagen in Wien steht Ihnen gerne das Vienna Convention Bureau unter zur Verfügung.

Teilen, bewerten und Feedback