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Austrian Airlines, A320
© Austrian Airlines

Austrian Airlines: Nachhaltige Luftfahrt ist schaffbar

Eines der vielversprechendsten Mittel zur Reduktion von CO2-Emissionen ist der Einsatz nachhaltiger Treibstoffe (Sustainable Aviation Fuels, kurz: SAF) anstatt fossiler Kraftstoffe wie Kerosin. Aktuell sind SAFs, etwa aus Abfall-Bioölen, am Markt verfügbar, jedoch zu weniger als 0,01% verglichen mit der globalen Kerosinproduktion und ein Vielfaches teurer. Der ökologisch beste Weg ist synthetischer Kraftstoff, der aus regenerativ erzeugtem Strom, Wasser und CO2 gewonnen wird. Eine Beimischungsverpflichtung von alternativen Kraftstoffen zu fossilem Kerosin ist global betrachtet ein gutes Instrument, um Forschung und Produktion anzukurbeln. Nationale oder regionale Alleingänge führen jedoch zu Wettbewerbsverzerrung und negativen Umwelteffekten.

Seit 2012 ist der Luftverkehr im EU-Emissionshandel (ETS) inkludiert und kommt für CO2-Emissionen auf innereuropäischen und nationalen Flügen auf. Die nationalen Erlöse, ebenso wie jene der nationalen Flugabgabe, werden in Österreich jedoch nicht zweckgebunden investiert. "Eine solche nationale Zweckbindung zugunsten von Forschung, Entwicklung und Markteinführung alternativer Treibstoffe für die Luftfahrt ist unumgänglich, um die Produktion in Österreich zu ermöglichen und um wettbewerbsfähige Preise zu sichern", so CEO Alexis von Hoensbroech. Seit 2021 erfolgt das Wachstum der internationalen Luftfahrt im globalen Kompensationssystem CORSIA CO2-neutral.

Austrian Airlines setzt seit Jahren auf klimafreundliche Maßnahmen

Um Kurzstrecken zunehmend auf die Schiene zu verlagern, bietet die Airline mit AIRail seit 2014 attraktive Bahnverbindungen von Linz, Salzburg und Graz zum Flughafen Wien. Seit 2018 werden im Rahmen des Projekts ReOil, zusammen mit OMV und dem Flughafen Wien, Plastikbecher und weitere Plastikartikel zu Rohöl und in Folge zu Kerosin weiterverarbeitet. Seit diesem Frühjahr können Passagiere auf der Plattform Compensaid ihre Emissionen über den Zukauf von alternativen Treibstoffen kompensieren. Die Kompensation über Klimaprojekte ist bereits seit 2008 beim Ticketkauf möglich. Den größten Effekt haben neue und damit deutlich CO2-effizientere und lärmärmere Flugzeuge, Gewichtsreduktion und möglichst direkte Flugrouten.

Weitere Informationen:
www.austrian.com