Richtlinien zu Veranstaltungen

Die detaillierten Richtlinien des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz finden Sie hier.

  • Seit 14. September 2020 sind Veranstaltungen mit Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 100 Personen zulässig.
  • Darüber hinaus sind seit 14. September 2020 Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1.500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 3.000 Personen zulässig.
  • Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen bedürfen einer Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen ist ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept umzusetzen. Dieses beinhaltet Maßnahmen wie

  1. Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
  2. spezifische Hygienevorgaben,
  3. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  4. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  5. Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.

Das Rote Kreuz bietet ab Mitte Juni einen Kurs für COVID-19 Beauftragte an. Eine Schulung ist zwar gar nicht nötig, allerdings bedingt die Sorgfalt eines Veranstalters auch den Einsatz von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website des Roten Kreuz.

Grundregeln bei Veranstaltungen:

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist Folgendes zu beachten:

  • Ein Meter Abstand zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder keiner gemeinsamen Besuchergruppe angehören.
  • Kann dieser Abstand auf Grund der Anordnungen der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils seitlich daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, sofern nicht durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, sofern man sich nicht auf dem zugewiesenen Platz aufhält, außer bei Outdoor-Veranstaltungen.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. In geschlossenen Räumen ist zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Für das Verabreichen von Speisen und der Ausschank von Getränken im Zuge von Veranstaltungen an Besucher gelten die gleichen Regeln wie für die Gastronomie.

Kann auf Grund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.

Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht, wenn sich die Teilnehmer auf ihren Sitzplätzen aufhalten sowie für Vortragende.

Fach- und Publikumsmessen:

Fach- und Publikumsmessen sind mit Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig. Weiters gilt, dass auch Vorträge, Seminare etc. im Rahmen dieser Fach- und Publikumsmessen unter den gleichen Regelungen möglich sind.

Weitere Einzelheiten zu Regelungen für Veranstaltungen sowie Fach- und Publikumsmessen finden Sie online: Gesamte Rechtsvorschrift für COVID-19-Lockerungsverordnung, Fassung vom 18.09.2020.

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